Mittwoch, 30. April 2014

Schufa: Ist alles nur eine Frage des Geldes?



Hey, I'm sorry that this article is in German. At the moment I'm working on different articles and also poems in English, but I have finished this one earlier :) But no worries, there will be more stuff in English, I promise. 

In den letzten Tagen habe ich sehr oft in der ZEIT oder in anderen Zeitungen oder Zeitschriften über die Schufa gelesen und mich mal darüber informiert. Dieser Artikel ist eher allgemein über die Schufa, auch wenn er schon etwas Kritik daran ausübt :) 
 

Ist alles nur eine Frage des Geldes?

Jeder hat wahrscheinlich schon mal etwas von der Schufa gehört, die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung.  Die SCHUFA ist ein privatrechtliches Unternehmen, das Vertragspartnern Auskunft gibt über vertragsgerechte Geschäftsverläufe. Zum Beispiel, ob man eine Autofinanzierung fristgerecht gezahlt hast. 
Das bedeutet, sie bewertet die Bonität einer Privatperson, also die finanzielle Zuverlässigkeit und bestimmt damit ob jemanden ein Kredit gegeben wird. Natürlich bringt dieses Vorgehen auch Vorteile für den Bürger, da es einen hilft Kreditverträge in kürzester Zeit abzuschließen. Außerdem kann damit der Kreditgeber abwägen, ob jemand den Kredit für Dienstleistungen oder Waren abzahlen kann und schützt sich somit vor Verbrauchern, die dafür nicht in der Lage sind.  Kreditgeber können  aber nicht nur vergangene und aktuelle Geschäftsverläufe einsehen, sondern auch Prognosen über Ihre Kreditwürdigkeit anfragen. „Score“ heißt das Verfahren, das Ihre Daten mit einer Vergleichsgruppe abstimmt.

Aber woher kommen eigentlich diese Daten und wie wird die Bonität einer Person berechnet?
Das weiß eigentlich niemand so genau, da die Schufa eine herausgehobene Stellung  und Beziehung zu Kreditinstituten und zur sonstigen Kreditgebenden Wirtschaft besitzt. So kommt es, dass die Berechnung des Score-Wertes nicht offengelegt wird.
Bis 2001 war das Einholen einer Eigenauskunft als negatives Merkmal in das Scoring eingeflossen, aber wurde dann durch Proteste einestellt. Jeder hat nun das Recht die Scoreübermittlung zu seiner Person untersagen, obwohl es immer noch unklar ist, ob dieses Verfahren eine negative Auswirkung auf den eigenen Score hat.
Anfang Juni 2012 wurde auch bekannt, dss Schufa mit Hasso-Plattner-Institut private und beruflich soziale Netzwerke (insbesonders Facebook) und andere Internetdienste als Quelle zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit erforschen wollte. Dabei kam es aber zur Kritik an dem Vorgehen von Verbraucherschützern und von der Politik, da es als Grenzunterschreitung bei der Erfassung und Sammlung von geschützer persönlicher Daten angesehen wird, so dass der Vertrag am 8.Juni 2012 gekündigt wurde.

Sind diese Daten alle richtig?
Es gab schon mehrere Untersuchungen von den Bundesverbraucherschutzministerium, aber auch von Stiftung Warentest über die Fehlerquote der Schufa. Dabei kam Stiftung Warentest 2010 zu dem Ergebnis, dass 1% der Schufa-Daten falsch sein, 8% veraltet und bei 28% Daten fehlten.


Was in den letzten Jahren auch oftmals passiert ist, dass Telekommunikations-Unternehmen  ihren Kunden mit einem Schufa-Eintrag gedroht haben und diesen dann vornahmen, wenn ihre Kunden wegen ausbleibender Leistungen den Vertrag kündigten. Bei widersprochenen Forderungen darf zwar nach Schufa-Richtlinien kein Eintrag erfolgen, die Schufa prüft dies aber nicht. Der Betroffene kann natürlich mit einen Anwalt die Schufa draufhinzuweisen und gegebenfalls wird dann der Eintrag gelöscht, aber der „Rufschaden“ bleibt aber wahrscheinlich bestehen. 



Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen und bitte hinterlasst doch ein Kommentar :)

Mai x

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